Neue Bhne Bruck
Oh wie schön ist Panama
von Janosch
(Premiere: März 2009)

Der Kleine Bär und der Kleine Tiger sind die dicksten Freunde. Gemeinsam wohnen sie in einem Häuschen am Fluß. Eines Tages entdecken sie eine Kiste aus Panama, die wunderbar nach Bananen duftet. Ein Land, in dem es so riecht, kann nur das Paradies sein, finden der Kleine Bär und der Kleine Tiger - und sie beschließen, Panama zu suchen. Auf ihrem langen Weg begegnen die beiden dem Frosch, dem Fuchs, dem Maulwurf, der Cowboymaus und dem Löwen. Alle Tiere haben spannende Geschichten zu erzählen, aber keines weiß wirklich, wo es nach Panama geht....

„Jeder lebte schon immer im Paradies, er hat es nur nicht gewusst.“ (Janosch)

Empfohlen für Kinder ab 3 Jahren.

mit: Tobias Saatze, Julia Ströhle
Regie: Andreas Harwath



Fürstenfeldbrucker SZ vom 10.03.2009:

Ein Spaß für Kinder

So eine Reise ins Traumland kann ganz schön aufregend sein. Abwechslungsreich ist sie allemal, in dem aktuellen Stück der Neuen Bühne Bruck, "Oh wie schön ist Panama". Es gibt kein Bühnenbild, nur einige, verblüffend einfache Requisiten, genau genommen finden sich diese in jedem Putzschrank, und zwei sehr wandlungsfähige Darsteller, die mit Leib und Seele bei der Sache sind.
Mehr braucht es nicht für die Story, die sich da unter der Regie von Andreas Harwath entwickelt. Es ist nicht die schnell erzählte Geschichte von Janosch, Kleiner Bär und Kleiner Tiger müssen nur weit genug von zu Hause weg sein, um es daheim wieder schön und gemütlich zu finden. Es sind die Begegnungen mit einer Reihe von Tieren, die die Reise ins Eldorado Panama, dem Land, wo es so wunderbar nach Bananen riecht, liebenswert machen. Dazu das jedem Tier zugeordnete, musikalische Motiv, das Harwath speziell für dieses Stück geschrieben hat. Ein Spaß für Kinder, bei dem auch Erwachsene schmunzeln können.
Mit einem schelmischen Augenzwinkern wird etwa der Fuchs vorgeführt, er ist gar nicht so schlau, und muss erst im Buch nachlesen, was er mit dem gemurksten Huhn anfangen soll, "aha, rupfen, ausnehmen". Oder der herrlich brummelnde, undercover lebende Maulwurf mit Sonnenbrille, der mit seinem Blindenstock wild durch die Gegend fuchtelt. Die schwäbelnde Cowboy Maus plagt wegen des ewigen Bohneneintopfs der Darm.
Julia Ströhle und Tobias Saatze schlüpfen im Eiltempo von einer Rolle in die andere und schaffen es, die ganze Menagerie von einem Moment auf den anderen lebendig werden zu lassen. Ohne übertriebenes Getue lassen sie die Zuschauer Müdigkeit, Langeweile, das Balancieren über eine wackelige Bruücke, den rasanten Ritt auf dem Segelschiff hautnah miterleben.
Eine gelungene Inszenierung mit zwei sehr variablen Schauspieltalenten.(...)
Edith Schmied


Fürstenfeldbrucker Tagblatt vom 10.3.2009:

Auf der Reise ins Bananenland einen Schatz gefunden

Über 30 Jahre ist es her, dass Janosch "Oh wie schön ist Panama" und "Komm wir finden einen Schatz" - zwei seiner Geschichten von kleinen Bären und vom kleinen Tiger erstmals veröffentlicht hat. Und die Begeisterung für seine erzählten Weisheiten hat weder bei den Kindern noch bei den Eltern nachgelassen. Regisseur Andreas Harwath hat den Stoff über Freundschaft, Heimeligkeit und Abenteuerlust für die Neue Bühne Bruck in Szene gesetzt, neue Akzente einfließen lassen. Er hat die Hauptfiguren mit Julia Ströhle (kleiner Tiger) und Tobias Saatze (kleiner Bär) trefflich besetzt. Schließlich hat er die beiden Janosch-Geschichten so geschickt miteinander verwoben, dass sie zu einer Einheit werden.
Die beiden Schauspieler sind zwar schon "groß" und "erwachsen". Aber auf ihrer Reise ins Land ihrer Träume, das von oben bis unten nach Bananen duftet, werden sie zu Kindern, die einfach für alles offen und zu begeistern sind. Und weil Tiger und Bär auf ihrem weiten Weg in die Ferne einiges erleben und auch andere Tiere treffen, verwandeln sich Julia Ströhle und Tobias Saatze auf ihrer Reise immer wieder und schlüpfen in die kleinen Tier-Nebenrollen, die die abentuerliche Reise für sie bereithält.(...)
Harwath hat wohl im besten Sinne des Autors gehandelt, als das verrückte Huhn (Saatze) mit einem Stück roten Badteppich auf dem Kopf für Lacher sorgte und er dem brüllenden, stolzen Löwen statt einer Mähne einen Mop aufsetzte. Den Fluss, den Tiger und Bar auf ihrer Reise überqueren, symbolisiert ein Müllsack, als Berg oder Brücke, die sie erklimmen oder überqueren müssen, dient eine Staffelei.(...)
In der Inszenierung von Andreas Harwath haben der Bär und Tiger auf alle Fälle einen Schatz gefunden. Eine Aufführung, die nicht nur die kleinen, sondern auch die großen Herzen erfreuen wird.
Angi Kiener

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