Neue Bhne Bruck
Die Leiden des jungen Werther
nach Johann Wolfgang von Goethe
(Premiere: Oktober 2007)

Werther ist ein rastlos Suchender. Abseits jeglicher Konventionen und gesellschaftlicher Wertvorstellungen sucht er nach Lebenssinn. Er versucht alles zu fassen, zu beschreiben und fällt doch immer wieder auf sich selbst zurück. Da trifft er Lotte - endlich hat er jemanden gefunden, an dem er alles verehren kann. Doch Lotte ist verlobt, mit Albert, einem Mann, mit dem sie eine gesicherte Zukunft vor Augen hat. Trotzdem läßt sie sich auf Werther ein. Werthers Liebe zu ihr wächst zur Hingabe, zur besinnungslosen Raserei. Ein Spiel beginnt - ein Spiel, das in der Katastrophe endet.

"Eine dichte Inszenierung, deren flotter, aber nie überstürzter Spielfluss über anderthalb Stunden mitreißt. Unbedingt hingehen!"
Fürstenfeldbrucker SZ

mit Beba Ebner, Alexander Schmiedel, Matthias Schüll und Christoph Schütte

Regie: Philipp Jescheck



Kritiken

Regisseur Philipp Jeschecks Sympathie gehört den jungen Liebenden. Und so inszeniert er Goethes Kult-Buch als moderne Lovestory zweier junger Menschen von heute. Dazu moderne Pop-Klänge, aber von der Regie nie penetrant eingesetzt, sondern eher so, dass immer ein wehmütiger Grundton mitschwingt...Eine dichte Inszenierung, deren flotter, aber nie überstürzter Spielfluss über anderthalb Stunden mitreißt. Unbedingt hingehen!
(Christoph Leibold, Fürstenfeldbrucker SZ)

Philipp Jescheck transportiert Werthers und Lottes Begegnung, die in einer tragisch endenden Dreiecksbeziehung mündet, äußerst glaubwürdig in die Gegenwart...
Wandelbar und ausgezeichnet im Spiel präsentieren sich Beba Ebner als Lotte und Alexander Schmiedel als Werther...
Ob beim leidenschaftlichen Tanz, in einer aggressiv-stumpfen Büroszene oder beim gemeinsamen Abendessen, das angesichts der Situation eskalieren muss: Mit den Leiden des jungen Werther zeigen die Akteure der Neuen Bühne einmal mehr, dass sie die Register Leidenschaft und Vernunft, Zuverlässigkeit und Unbeschwertheit mit schauspielerischer Leichtigkeit ziehen können.
(Angi Kiener, Fürstenfeldbrucker Tagblatt)

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