Neue Bhne Bruck
Klamms Krieg
von Kai Hensel
(Premiere: Oktober 2008)

"Schule ist Zwang. Und Lehrer wie Schüler verdanken diesem Zwang ihre gemeinsame Existenz."

Die Schüler haben Deutschlehrer Klamm den Krieg erklärt - die totale Verweigerung. Sie lasten ihm den Selbstmord eines Schülers an. Nur ein Punkt fehlte ihm zum Bestehen des Abiturs, Klamm hatte ihn verwehrt. Klamm redet gegen eine Mauer des Schweigens an, argumentiert und verteidigt, versucht es mit Hohn und mit Drohungen. Immer mehr entpuppt er sich als gestörte Persönlichkeit, zerrieben von Ehrgeiz, blindem Hass und einsamer Verzweiflung.

mit: Harald Molocher
Regie: Matthias Eberth



Fürstenfeldbrucker SZ vom 28.10.2008:

Stenogramm eines Klassenkampfes

"Schule kann Rühmanns "Feuerzangenbowle" und der Amoklauf von Erfurt sein. Schule in Fürstenfeldbruck ist - ganz aktuell - von einer Schulvereinbarung geprägt. Von diesem Bazillus infiziert mutet auch die Neuinszenierung der Neuen Bühne an: "Klamms Krieg" als ein gepflegtes Kammerspiel.

(...) Dass Harald Molocher zur Höchstform aufläuft, ist bewundernswert: 80 Minuten differenzierte Spannung. Klamm kämpft mit allen Schattierungen, in allen Tonlagen, mit sparsamer Gestik um seine Klasse (...)
Ina Kügler

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