Neue Bhne Bruck
Frankenstein
ein Comedy-Grusical nach Mary Shelley und Rudolf Danker
(ab Januar 2015)

Horror im Kinderzimmer! Seit fast zwei Jahrhunderten fasziniert die Geschichte um Frankensteins Monster die Menschen, wie unzählige Adaptionen in Film und Theater zeigen. In seinen Bann gezogen hat der Stoff auch zwei Schüler, die aus Langeweile beschließen, den Grusel-Klassiker in ihrer eigenen Fassung nachzuspielen - und dabei alle Rollen selbst zu übernehmen.

Eine Herausforderung für die beiden Akteure, die abwechselnd nicht nur das Monster und seinen Schöpfer, sondern auch alle weiteren Charaktere plastisch darstellen, ohne dabei ihre eigentlichen Rollen, die der total überdrehten Schüler, zu vernachlässigen oder gar zu vergessen - und ein Riesenspaß für das Publikum, das die alte Schauergeschichte auf eine ganz neue, raffiniert komische und überhaupt nicht angestaubte Weise erlebt.

Das Theaterstück läßt sich mit den drei Begriffen Tempo, Tempo, Tempo gut beschreiben. Dabei humpeln, rennen, rocken, stolzieren und keuchen sie über die Bühne, dass man sich nur wundern kann, dass sie nicht die unterschiedlichen Stimmlagen mit den Rollen und die Rollen nicht mit den dazugehörigen Attributen durcheinanderbringen. [...] Ein Heidenspass mit zahllosen Höhepunkten und ohne jede Sekunde Langeweile.
(Münchner Merkur vom 26.08.1995)


mit Tobias Marzin und Alexander Schmiedel



Frankenstein tobt in der Studentenbude
Fürstenfeldbrucker Tagblatt (Ulrike Osman):

Der Stoff [...] ist hinlänglich bekannt: Ein größenwahnsinniger Wissenschaftler spielt Gott und erschafft ein Monster, über das er alsbald die Kontrolle verliert. [...] Marzin und Schmiedel toben entfesselt über die Bühne, gleiten mühelos von einer Rolle in die andere, wechseln virtuos Stimme, Haltung und Gestik. [...] Nach einer Stunde ist alles vorbei, die Bühne sieht aus wie ein Schlachtfeld und die Zuschauer haben sich köstlich amüsiert.


Glanz aus der Vergangenheit
Süddeutsche Zeitung (Valentina Finger):

Alexander Schmiedel[s] Interpretation der [Figuren] deckt von verblüffend bis zum Schreien komisch alles ab [...] Marzins gummiartige Mimik und die ins Unermessliche überspitzte Dreißigerjahre-Gestik geben der Inszenierung [...] eine wunderbare Lebendigkeit.

In der Hauptrolle des Henry Frankenstein ist Marzin mit undefinierbar zähem Akzent ebenso brillant wie beim blitzartigen Rollenwechsel zwischen Waldmann, Viktor und Elisabeth – ohne dabei die jeweiligen Attribute zu vergessen. Schmiedels Darstellung des Monsters als eine Art Zombie-Neandertaler ergibt im Zusammenspiel mit Marzin als kleines Mädchen Maria beim Gänseblümchenpflücken eine Irrenhaus-Szene vom Feinsten.

[...] die Neue Bühne [zeigt] vorbildlich, dass das krampfhaft Neue am Theater gar nicht sein muss, wenn man doch etwas so Tolles aus etwas ganz Altem machen kann.

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