Neue Bhne Bruck
Der Gott des Gemetzels
Yasmina Reza
(Premiere: Januar 2014)

Zwei Jungen prügeln sich auf dem Schulhof, der eine schlägt mit dem Stock zu, der andere verliert zwei Schneidezähne.

Die Eltern wollen den Versicherungsfall vernünftig klären. Doch die bürgerliche Kultiviertheit fängt schnell an zu bröckeln. Ein Wort gibt das andere und die beiden Elternpaare werfen schließlich alle zivilisatorischen Spielregeln über Bord.

Yasmina Reza schaut in ihrem Erfolgsstück „Der Gott des Gemetzels“ mit Sprachwitz und erbarmungslosem Blick hinter die Fassade unserer modernen bürgerlichen Gesellschaft. Sie hält uns damit einen Zerrspiegel vor und wir lachen. Über uns selbst.

mit Gerhard Jilka, Irene Lammert, Sabine Ostermeier und Alexander Schmiedel

Regie: Philipp Jescheck

Dauer: ca. 80 Minuten



Der Gott des Gemetzels

Süddeutsche Zeitung (Florian J. Haamann):

Mit „Gott des Gemetzels“ liefert Regisseur Philipp Jescheck an der NBB eine Herausragende Inszenierung, die das Publikum unterhält und ihnen gleichzeitig den Spiegel vorhält. [...] Jeder Dialog, jede Wendung bringt eine neue Facette ins Spiel und Jescheck schafft es, das Publikum die Absurdität und zeitgleiche Ausweglosigkewit in jedem Moment spüren zu lassen. [...] So hat der Besucher stets das Gefühl, nicht Zuschauer, sondern Teilnehmer dieser Runde zu sein. [...] Den Größten Anteil an der Qualität dieses Abends aber haben die 4 Schauspieler, von denen die beiden Herren noch einmal herausragen.


Münchner Merkur (Ulrike Osmann):

Einen höchst amüsanten Theaterabend erleben die Besucher der NBB in „Gott des Gemetzels“. Werktreu und ohne doppelten Boden hat Philipp Jescheck das Erfolgsstück von Yasmina Reza inszeniert. Und die Darsteller laufen ungebremst zur Hochform auf. [...] Sie machen ihre Sache allesamt glänzend, das Timing sitzt, die Pointen treffen. [...]

Re: Gott des Gemetzels
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