Neue Bhne Bruck
Die Weberischen
Das Mozart-Musical
Text: Felix Mitterer
Musik: Martyn Jaques

(Premiere: November 2012)




Freihaustheater in Wien, kurz nach Mozarts Tod. Theaterleiter Emanuel Schikaneder zeigt ein von ihm selbst verfasstes Stück, (angeblich) eine Benefizveranstaltung zugunsten der verarmten Mozart-Witwe Konstanze.

Ein Bänkelsänger führt durch das Leben der „Weberischen“ - der geldgierigen, mit allen Wassern gewaschenen Cilly Weber (Mozarts Schwiegermutter) und ihrer vier Töchter Josepha, Aloysia, Konstanze und Sophie. Sie alle waren Mozart eng verbunden, haben ihn bewundert, ihn gedemütigt, um ihn gebuhlt, seine Kompositionen gesungen, ihn verlacht und ausgenommen. Wie immer übernimmt Schikaneder die beste Rolle selbst. In der Zauberflöte, für die er das Libretto verfasste, war es der Papageno; hier ist es Cilly Weber, die „Muttersau“.

Ein Stück ohne Mozart und doch über Mozart; das Leben des Musikgenies aus der Perspektive der Weberischen Frauen. Das ist Zickenterror in Reinform - teils erdichtet, teils wahr, derb, komisch und tragisch zugleich. Mitterers schwarzhumoriger Text ergänzt sich dabei kongenial mit der poetisch-schrägen Musik von „Tiger Lillies“-Komponist Martyn Jaques und Auszügen aus Mozarts Werken.

mit Caroline Drexl, Irene Lammert, Christina Schmiedel, Matthias Schüll und Silvie Stollenwerk

Regie: Philipp Jescheck

Musik: Andreas Harwath und Lena Zahner

Regieassistenz:
Sarah Heichele



Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 07.11.2012:

Hass und Intrigen mit schwarzem Humor

Eine schräge Komödie über Mozart mit vielen lustigen Liedern (…) Intrigen, Heucheleien, Hass und Gewalt sind auf der Bühne zu erleben. Und trotzdem hat Regisseur Philipp Jescheck ein Stück inszeniert, bei dem viel gelacht wird. Der Humor ist schwarz und derb, manchmal hintergründig, niemals platt. (…) Wer die Monty Pythons mag, der wird viel Freude haben. (…)
Max Riegel


Brucker SZ, 08.11.2012:

Zickenkrieg um Mozart

Was Regisseur Philipp Jescheck da inszeniert hat, ist ein aberwitziges Fest für die Sinne, das weniger von den Ereignissen, als von den schrillen Persönlichkeiten der Frauen lebt. Es gibt keinen Moment der Einsicht, keinen moralischen Zeigefinger und keine erzwungene Tiefgründigkeit. Stattdessen wird man mit Respektlosigkeit, Provokation und fiesen Seitenhieben konfrontiert, die von den schwarzhumorigen Songs der Tiger Lillies treffend kommentiert werden. (…) Es ist, um es in Schickaneders Worten zu sprechen: eine durchweg „ersprießliche Unterhaltung“.
Julia Berghofer

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